Kundeninformation und Verbraucherschutz

Der IPvD wird gegenwärtig von privaten Parkplatzanbietern unterstützt und als deren "Sprachrohr" betrachtet.
Das Erreichen kommerzieller Vorteile für den einzelnen Unternehmer wird dabei sofort assoziiert und unterstellt.

Verändertes Konsumverhalten und veränderte Informationsbeschaffung verlangen aber auch nach einem völlig anders ausgerichteten "Interessenverband".

Möchte der IPvD auf Dauer in der Gesellschaft akzeptiert und ernst genommen werden, muß er sich den Herausforderungen stellen und objektive Kundeninformation und Kundenschutz betreiben.

Die Buchung eines Parkplatzes bei einem privaten Parkservice-Unternehmen erfolgt im Regelfall online über das Internet. Damit ist der Endverbraucher verschiedenen Risiken ausgesetzt, die dieser bei der Online-Buchung nicht sofort erkennen kann.  Er muß dem Unternehmen zunächst einmal "blind" vertrauen, will er dessen Angebot in Anspruch nehmen.

  • So ist beispielsweise noch nicht in allen AGB das Widerrufsrecht verankert und wird über die Widerrufsfolgen informiert, was gesetzlich vorgeschrieben und folglich abmahnfähig ist.

  • Buchungsmasken sind in wenigen Fällen kundenfreundlich gestaltet. Bestimmte Daten sind für die Erbringung der Leistungen irrelevant - wichtige werden dagegen nicht überall abgefragt.

  • Preisanfragen sollten ohne vorherige Eingabe personenbezogener Daten möglich sein. Es respektiert den Datenschutz und erlaubt deswegen auch eine schnellere Preisanfrage.

  • Eine pauschale "Gebührenberechnung nach Tagen" ist nicht mehr zeitgemäß. Eine "gerechtere" Methode sollte geboten werden, die Mehr- oder Minderleistungen entsprechend honoriert und den Unternehmen dringend benötigte Liquidität für die Aufrechterhaltung des Betriebes belässt.

  • Transfers werden mit einem Minimum an Service begleitet, die einem modernen Dienstleistungsunternehmen und der Arbeit am "König Kunde" selten gerecht werden.

  • Wartezeiten der Kunden bei Anreise und Rückkehr sowie Überbuchungen der Transferfahrzeuge sind die Regel. Die Verbesserung der Logistik sollte über automatische Routinen erfolgen, damit personeller und technischer Mehraufwand vermieden wird.

  • Preisgestaltung, die auf "Kundenfang" abzielt, sollte durch eine klare Kalkulation mittels Basispreis und rabattierbarem Tagespreis ersetzt werden und den Fixkosten, variablen Kosten und einem Unternehmensgewinn in angemessener Weise entsprechen.

Die Aufzählung dieser wenigen Beispiele erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

An dieser Stelle zwischen Unternehmern und Kunden ausgleichend zu wirken, Argumente zu liefern, Standardisierungen ohne Reglementierung durchzusetzen und die unternehmerische Freiheit und Vielfältigkeit von Leistungsangeboten auf hohem Niveau zu erhalten, ist das Anliegen des IPvD im Rahmen seiner Aufgaben in der Gesellschaft.

 

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