Kriterien zur Vergabe des IPvD-Gütesiegels und Kundenvorteile

Flugreisende bemühen für die Anreise zum Flughafen oftmals Verwandte und Bekannte oder parken für die Dauer der Reise in Airport-eigenen Parkhäusern. Einfacher und billiger ist es, private Parkservice-Unternehmen in Anspruch zu nehmen. Unter dem Begriff "Parkservice", der sich inzwischen bundesweit durchgesetzt hat, listen alle Suchmaschinen im Internet eine Vielzahl von Unternehmen verschiedener Kategorien.

Buchungswillige Kunden haben dabei nicht nur die Qual der Wahl des Unternehmens; verschiedenartige Buchungssysteme machen die Parkplatzbuchung manchmal zum Alptraum, besonders dann, wenn sich Reisedaten ändern, die Reise verschoben oder gänzlich abgesagt werden muss.

Der IPvD fordert deshalb die Einführung eines bundeseinheitlichen Berechnungs-, Buchungs- und Informationssystem, dass buchenden Endverbrauchern und Parkservice-Unternehmen gleichermaßen Vorteile bietet.

  • einfache Ermittlung der Parkplatzgebühren, ohne Abfrage persönlicher Daten.

    Die Abfrage persönlicher Daten bei einer Preisanfrage ist unnötig und wird von Kunden als Verletzung der Privatspähre beurteilt.

  • minutengenaue Preisberechnung der Parkdauer nach planmäßigen Flugdaten.

    Die Berechnung nach planmäßigen Flugdaten schafft mehr "Gerechtigkeit". Das Parkservice-Unternehmen erweckt nicht den Eindruck für Minderleistungen zu kassieren (angefangene Tage mit vollem Preis zu berechnen), und der Kunde hat nicht den Eindruck, aus demselben Grunde mehr bezahlt zu haben, "als geleistet wurde".

  • jederzeitige kostenlose Stornomöglichkeit einer Parkplatzbuchung bis zum bestätigten Anreisetermin beim Parkservice-Unternehmen.

    Nach den gesetzlichen Bestimmungen besitzt der Kunde im Online-Geschäft ein Widerrufsrecht, so dass er ohnehin eine völlig kostenlose Stornomöglichkeit hat. Das beharren auf Entgelt bei Storno´s schadet letztlich dem Image einer ganzen Branche, da Kunden naturgemäß verallgemeinern und selten differenzieren.

  • Transfer, wahlweise mittels Shuttle-Fahrzeug oder kundeneigenem Pkw, sowie des sog. VALET-Parking und des HEIMKEHR-Service.

    Die Ausweitung des Serviceangebotes muß den individuellen Interessen der Kunden entgegen kommen. Die genannten Transferarten tragen darüber hinaus dazu bei, auf Unternehmerseite Rationalisierungen vorzunehmen, die seinen Gewinn steigern, zumal wenn seine Auslastung wächst. Eine Ausweitung des Leistungsangebotes erhöht die Nachfrage, letztlich die Auslastung und den verbleibendenGewinn.

  • Einrichtung eines kundeneigenen Bereiches zur Änderung, Stornierung und Verwaltung bundesweit durchgeführter Parkplatzbuchungen.

    Hiervon profitieren Unternehmer und Kunden gleichermaßen. Bei steigenden Buchungszahlen kann kein Unternehmer eine individuelle Prüfung der Buchungen durchführen. Es ist schon kaum mehr realistisch, telefonische Reservierungen anzunehmen. Der zunehmend mit dem Internet vertraute Kunde sucht ohnehin "seinen" persönlichen Kundenbereich, in dem er seine aktuelle Buchung findet, diese selbst ändern und/oder stornieren und in einem Archiv verfolgen kann. Es liegt auf der Hand, ein einheitliches bundesweit verfügbares System für alle Kunden und alle Unternehmen zu schaffen.

  • Online-Prüfung der Reisedaten auf Richtigkeit und Logik von Flugnummern, zugehörendem Reiseziel und Flugzeit.

    Für "punktgenaue" Betreuung des Kunden vor Abflug und nach seiner Landung sind aktuelle (nicht die planmäßigen) Reisedaten von Bedeutung. Diese können jedoch nur dann von den Unternehmen "abgeglichen" und für den Service verwendet werden, wenn die "planmäßigen" Daten vollständig und richtig vorliegen. Darum müssen Parkservice-Unternehmen letztlich eine vollständig automatische Prüfung der Daten mit automatischer Aktualisierung durchführen können.

  • Vermeidung von Wartezeiten der Reisenden bei Anreise am Parkservice und bei Rückkehr am Airport.

    Die Vermeidung von Wartezeiten der Reisenden, die Vermeidung der Überbuchung von Transfer-Fahrzeugen und damit verbundener Frust und Verdruß bei den Reisenden behindert die rasche Verbreitung der Parkservice-Angebote und begünstigt andere Verhaltensweisen der Kunden. Das kann nicht im Interesse der Parkservice-Unternehmen und der dort beschäftigten Mitarbeiter sein. Intelligente Systeme erreichen eine "Entzerrung des Kundenansturms".

  • Online Übermittlung der Ankunftsdaten an das bundeseinheitliche BBI-System zum optimierten Einsatz der Shuttle-Fahrzeuge im Interesse des Umweltschutzes.

    Ziel ist die Übermittlung der aktuellen Ankunftsdaten durch Airlines und Flughäfen auf das bei den Parkservice-Unternehmen eingesetzte BBI-System. Dadurch ist exaktes und automatisches terminieren der Transfer-Fahrzeuge möglich. Nicht nur Wartezeiten bei den Gästen und Überbuchungen der Transfer-Fahrzeuge sind dann vermeidbar, sondern vor allem auch Wartezeiten dieser, im Winter häufig mit laufender Standheizung, im Sommer mit Air-Condition bei aufendem Motor. Das könnte den Treibstoffverbrauch senken und die dadurch verursachten Emissionen, würde die Umwelt schonen und die Belegung des sowieso schon knappen Parkraumes in den Wartezonen der Flughäfen verkürzen.

Der vom Parkservice-Deutschland an die Internetagentur AGI erteilte Entwicklungsauftrag eines vollautomatisch funktionierenden BBI-Systems wird nach Recherche des IPvD diesen Forderungen nahezu vollumfänglich gerecht.

Das System besitzt zwar (noch) keine Anbindung an die Airlines und Flughäfen zur Übermittlung der aktuellen Flugbewegungen an das BBI-System.

Es dürfte verständlich sein, wenn der IPvD bei einer Beteiligung von momentan lediglich drei Unternehmen in ganz Deutschland um eine solche "Anbindung" gar nicht erst bei den Airlines und Flughäfen nachfragt.

Darum bemüht sich der IPvD zunächst mal um die Anerkennung des Systems in den eigenen Reihen seiner Mitglieder und fördert den Einsatz dieses derzeit einzigen BBI-Systems bei allen Parkservice-Unternehmen in der Bundesrepublik-Deutschland. Der IPvD scheut keine Mühe, in Verhandlungen mit dem Parkservice-Deutschland von diesem lizenzfreie Vollversionen zu erhalten.

Den Einsatz einer Vollversion und das Engagement des betreffenden Unternehmens, die vom IPvD definierten Ziele zu erreichen, zeichnet der IPvD mit dem Gütesiegel in Silber aus.

Noch stehen drei von fünf kostenlosen Lizenzen zur Verfügung, wobei für jeden Flughafenstandort nur jeweils eine kostenlose Lizenz ausgegeben wird.
Bewerbungen sind formlos über Kontaktformular an den IPvD zu richten.